Goethe-Gesellschaft Kassel

13. November 2025,
Prof. Dr. Günter Blamberger (Universität zu Köln):
Wie man die Welt zur Kenntlichkeit entstellt – Heinrich von Kleists “Der zerbrochne Krug”

Heinrich von Kleist, dessen Lustspiel “Der zerbrochne Krug” derzeit zum Lektürekanon des hessischen Zentralabiturs gehört, gilt als einer der modernsten Autoren um 1800. Wohl kaum ein anderer Dichter hat die Widersprüche seiner Zeit so radikal in Literatur verwandelt wie er. Kleists Figuren bewegen sich in Extremen, zwischen Küssen und Bilssen, zwischen Glückssuche und Scheitern…

13. November 2025,
Prof. Dr. Günter Blamberger (Universität zu Köln):
Wie man die Welt zur Kenntlichkeit entstellt – Heinrich von Kleists “Der zerbrochne Krug”
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August Macke: Haus im Garten (1914)

26. September 2025,
Prof. Dr. Jochen Golz (Weimar):
Menschliche Beziehungen zwischen Experiment und Auflösung – Goethes “Wahlverwandtschaften”

Goethes Wahlverwandtschaften zeigen fragile menschliche Bindungen zwischen Experiment und Auflösung. Prof. Dr. Jochen Golz eröffnet weitreichende Perspektiven auf Goethes rätselhaften Roman.“

26. September 2025,
Prof. Dr. Jochen Golz (Weimar):
Menschliche Beziehungen zwischen Experiment und Auflösung – Goethes “Wahlverwandtschaften”
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Henrieke Harle (THS Homberg): Elisabeth und Don Karlos im Garten zu Aranjuez (I, 5).

05. Juli 2025,
Prof. Dr. Dirk Oschmann (Leipzig):
Menschenbilder – Friedrich Schillers “Don Karlos”

Schillers “Don Karlos” verknüpft die Thematik politischer Freiheit in faszinierender Weise mit den Themen ‘Liebe’ und ‘Freundschaft’.

Prof. Dr. Dirk Oschmann, der selbst die öffentliche Debatte zu drängenden gesellschaftlichen Themen nicht scheut, ist ein idealer Vermittler von Schillers Werk.

05. Juli 2025,
Prof. Dr. Dirk Oschmann (Leipzig):
Menschenbilder – Friedrich Schillers “Don Karlos”
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02. Juli 2025, Goethegesellschaft Kassel – Mitgliederversammlung 2025

In der jährlichen Mitgliederversammlung der Goethe-Gesellschaft gilt es einerseits, den Subtilitäten des Vereinsrechts Genüge zu tun. Darüber hinaus sind jedoch Weichen für die Zukunft zu stellen. Dass sich eine Goethe-Gesellschaft im Jahr 2024 im Umbruch befindet, versteht sich im Grunde von selbst. Mit aktiven und beherzten Mitgliedern kann der Umbruch positiv gestaltet werden.

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Hauke Haien auf seinem Schimmel

26. Juni 2025,
Prof. Dr. Tilmann Köppe und Fabian Finkendey (Göttingen):
“Das Tragische im rechten großen Sinn” – Theodor Storms “Schimmelreiter”

Viele Wege führen von Storm zu Goethe: Zu Wilhelm Meister und dem Puppentheater, zu Eckermann und der Sturmflut von 1825, zu “Faust II” und grundsätzlich zum Phänomen des Willens, dem “Gott der neuern Zeit” (“Shakespeare und kein Ende”, 1815).

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Prof. Dr. Tilmann Köppe und Fabian Finkendey (Göttingen):
“Das Tragische im rechten großen Sinn” – Theodor Storms “Schimmelreiter”
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Faust und Mephisto (Rudolf Schröder, Aquarell, 1945-49) - featured image

21. Februar 2025,
Prof. Dr. Anne Bohnenkamp (Frankfurt a.M.):
„Daß ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält“: Einblicke in Goethes ‚Faust‘.

Am 21. Februar 2025 dürfen wir unsere Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium Kassel beginnen. Unser erster Gast ist Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken mit dem Thema: „Daß ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält“: Einblicke in Goethes ‚Faust‘.

21. Februar 2025,
Prof. Dr. Anne Bohnenkamp (Frankfurt a.M.):
„Daß ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält“: Einblicke in Goethes ‚Faust‘.
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Friedrich Wilhelm von Schadow (1788-1862): Die Freiheit in der Gestalt Klärchens erscheint Egmont im Traum

6. September 2024, Prof. Dr. Jochen Golz: „Wie die Großen mit den Menschen spielen“ – Goethes Trauerspiel „Egmont“

In Goethes Stück, im Herbst 1775 im Anschluss an historische Quellenstudien begonnen, doch erst 1787 in Italien vollendet, spiegelt sich seine Entwicklung als Staatsmann und Künstler im ersten Weimarer Jahrzehnt. Im Handeln des Titelhelden verschafft sich ein Traum von politischer Freiheit Geltung, dem angesichts starrer diktatorischer Verhältnisse keine Erfüllung beschieden ist, dem aber Beethoven bezwingende musikalische Gestalt verliehen hat. An der Macht der Umstände scheitern auch harmonische menschliche Bindungen, scheitert ganz konkret Egmonts Liebe zu Klärchen.

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28. Juni 2024, Goethegesellschaft Kassel – Mitgliederversammlung 2024

In der jährlichen Mitgliederversammlung der Goethe-Gesellschaft gilt es einerseits, den Subtilitäten des Vereinsrechts Genüge zu tun. Darüber hinaus sind jedoch Weichen für die Zukunft zu stellen. Dass sich eine Goethe-Gesellschaft im Jahr 2024 im Umbruch befindet, versteht sich im Grunde von selbst. Mit aktiven und beherzten Mitgliedern kann der Umbruch positiv gestaltet werden.

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Immanuel Kant und seine Tischgenossen (nach Doerstling)

07. Juni 2024, Dr. Uwe Rose:
“Verliebt in die Metaphysik” – Ein Tag im Leben Kants

Anlässlich des dreihundertsten Geburtstags von Immanuel Kant wirft Dr. Uwe Rose einen Blick auf das Leben und Wirken des Königsberger Philosophen.
Sein Buch “Verliebt in die Metaphysik”, erschienen 2023, ist kein Fachbuch, sondern eine leicht-verständliche Porträt-Skizze über das Leben des Königsberger Philosophen. Es wendet sich an ein breites Publikum, das sich für Kant und seine Philosophie interessiert, und ist gleichsam der kommunikative Begleiter von Dr. Roses wissenschaftlicher Publikation “Kants Ethik im Ganzen”, erschienen 2021 in der Reihe der “Kant-Studien-Ergänzungshefte”.

07. Juni 2024, Dr. Uwe Rose:
“Verliebt in die Metaphysik” – Ein Tag im Leben Kants
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Werther und Lotte beim Walzen

16. Mai 2024, Prof. Dr. Lucia Ruprecht:
Werthers Walzer – Tanz als kulturelle Kodierung von Liebe und Intimität

In dem berühmten Brief vom 16. Juni beschreibt Werther eine Tanzszene. Im Miteinander-Drehen des damals noch skandalumwitterten Walzers spinnt sich das Paar in einen Kokon der Zweisamkeit ein, der den sozialen Raum in der Wahrnehmung der Tanzenden vollständig zurücktreten lässt. Im Walzer mit Lotte erlebt Werther gelingenden Körperkontakt sowie die beglückende Illusion einer Bindung, die das Leiden des modernen Menschen an der Individuation zu transzendieren scheint. Zum Problem wird Werthers Anspruch auf Exklusivität dieser Erfahrung; seine Negierung von deren rituellem Charakter bzw. prinzipieller Wiederholbarkeit.
Lucia Ruprecht entwickelt eine Lektüre, die Aufschlüsse über die ästhetische Kraft des Briefs vom 16. Juni gibt, die Konturen von Werthers “Krankheit zum Tode” schon in den frühen Briefen des Romans erkennt und – gleichsam en passant – eine kurze Geschichte des Gesellschaftstanzes im 18. und 19. Jahrhundert präsentiert.

16. Mai 2024, Prof. Dr. Lucia Ruprecht:
Werthers Walzer – Tanz als kulturelle Kodierung von Liebe und Intimität
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